Aktueller Newsletter

Im Newsletter schreiben wir diesmal über eine Evaluation zur körperlichen Belastung manuell Beschäftigter.
Dann präsentieren wir Ihnen ein Buch, bei dem es um Konzepte, Strategien und Lösungen für die Unternehmenspraxis im Zusammenhang mit Betrieblichem Gesundheitsmanagement geht.
Des Weiteren berichten wir von einer Podiumsdiskussion der Zeitschrift Personalwirtschaft in Frankfurt a. M., bei der sich die Vertreter der großen bundesweiten Dienstleister bzw. der Krankenkassen zum Thema BGM ausgetauscht haben. Im vierten Beitrag finden Sie Anregungen für Arbeitgeber zum Thema Abgaben- und Steuerzahlungen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement.
Viel Freude beim Lesen, einen schönen Advent, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch wünscht Ihnen ihr Motio Team.

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Erstellt am: 14.12.2011 22:14
Letzte Änderung: 14.12.2011 22:14
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Bucherscheinung: Burn-out - eprobte Wege aus der Falle- Lernen Sie Nein sagen!

Volkskrankheit Burn-out: Oft beginnt das innere Ausbrennen als schleichender Prozess und ist nur schwer zu erkennen. Faktoren, die eine Erkrankung fördern sind chronischer Stress, Perfektionismus und geringe Flexibilität. „Wer einmal in der Burn-out-Falle sitzt, findet den Weg allein nur schwer hinaus“, warnen Motio-Geschäftsführerin Ilse Goldschmid und Claudia Fiedler, Autorinnen des neuen Beck kompakt-Ratgebers „Burn-out“. Sie raten deshalb, die eigene Situation frühzeitig zu beleuchten und einem drohenden Burn-out aktiv entgegenzuwirken.

„Stimmt der Ausgleich zwischen den verschiedenen Lebensbereichen wie Beruf, Gesundheit, Beziehungen, Sicherheit, Privatleben und Hobbys nicht mehr, kommt es leicht zum inneren Ungleichgewicht – beste Voraussetzungen für einen Burn-out“, erläutert Diplom-Sozialpädagogin Claudia Fiedler. Wichtig ist dann vor allem, die Alarmsignale rechtzeitig zu erkennen.

Wer häufig gereizt reagiert, eine nachlassende Leistungsfähigkeit beobachtet oder zunehmend Fehler macht, sollte dies als Anzeichen einer Überforderung deuten und eine Selbstanalyse vornehmen. Die Checklisten des Burn-out-Ratgebers helfen hier. Bin ich ein Gesundheitstyp, der ein hohes, aber nicht exzessives Arbeitsengagement aufweist? Oder bin ich eher ein Burn-out-Typ mit geringer Frustrationstoleranz? Die gute Nachricht: „Nicht jeder Risikotyp erkrankt irgendwann. Es kommt vielmehr auf den Umgang mit den persönlichen Ressourcen an“, beruhigt Stressmanagerin Ilse Goldschmid. „Aktive Burn-out-Abwehr lässt sich erlernen.“

Das Formulieren positiver Glaubenssätze wie „Das Leben ist einfach wunderbar zu mir“ oder „Das schaffe ich“, sowie bewusstes Nein-Sagen, sind gute Methoden einem Burn-out vorzubeugen. Aber auch ein optimiertes Zeitmanagement hilft, das Energie-Gleichgewicht aufrecht zuhalten. Die Autorinnen empfehlen: „Halten Sie regelmäßig inne und fragen Sie sich: Was ist wirklich wichtig in meinem Leben?“

Über die Autorinnen:
Ilse Goldschmid, Geschäftsführerin der Motio Verbund GmbH, ist Businesscoach, Trainerin, Beraterin und NLP-Master. Ihre Kernkompetenzen sind Führungskräftecoaching, Stressmanagement sowie Personal- und Organisationsentwicklung. Als Geschäftsführerin berät sie verschiedene Unternehmen zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement.
Claudia Fiedler ist Diplom-Sozialpädagogin, Beraterin und Dozentin an Hochschulen. Zu ihren Tätigkeitsfeldern zählen die Beratung von Arbeitnehmern, das Coaching von Führungskräften, außerdem Schulungen zu psychosozialen Themen und Gesundheitspräventionsmaßnahmen.

Claudia Fiedler / Ilse Goldschmid, Burn-Out - Erprobte Wege aus der Falle, Reihe Beck kompakt, Verlag C.H.Beck, 2010, ISBN 978-3-406-60846-9, Euro 6,80.